22. Juli 2007

Trennungsschmerz

Ich habe nur einmal in meinem Leben wirklich lieben dürfen, alles schien so perfekt und von heut auf morgen ist es vorbei, so als wäre es nie gewesen … kein Grund dafür aber es ist einfach vorbei, es hat sich nichts angekündigt. Nach 6 jahren fühlt man immer noch diese leere, dieser Mensch ist immer noch Bestandteil in meinem Leben seit 6 jahren schon kann ich nichts tun. Aus Liebe wurde Verzweiflung, dann nach hartem Aufbau Freundschaft incl. leiden, nie konnte ich ihm davon erzählen, werd es wohl nie, werd es wohl bis zu meinem Tot mit mir rumschleppen ohne es ihm sagen zu können. Dann kommt dazu das niemand mich verstehen kann und nicht will und irgendwie fühle ich mich mittlerweile völlig allein gelassen. Habe ne super gute Ausbildung gemacht und keiner gibt mir die Chance auf Arbeit, angebliche freunde haben sich abgewand seit dem ich jetzt keine Arbeit mehr habe. Nur noch Zoff mit meiner Familie, die verstehen meine begründete Angst vor meiner Zukunft nicht, abgedroschene Floskeln, alles wird kann ich nicht mehr ertragen, ich wünsche ich könnte mich einmal richtig aussprechen, ausheulen diese Dinge dem Menschen mitteilen der mir so unendlich wichtig ist . An allem bin ich Schuld egal was ist. Ich möchte nicht viel in meinem Leben es sind kleine, für viele lächerliche Dinge aber sie würden mir die Welt bedeuten. Ich möchte einen Job, ich möchte leben und nicht mit ach und krach halbwegs überleben. Ich möchte wieder lachen wie ich es einst konnte, möchte Spass am Leben haben und nicht nur Angst vor meiner Zukunft. Ich möchte nicht mehr abgeurteilt werden, möchte das man mir nur einmal Verständnis entgegen bringt. Wo ist der Ausgang dieses schrecklichen Traums??

1 Kommentare

1. herbert schrieb am 17. Oktober 2007 um 14:11

Hallo Sven! Ich habe Deinen Beitrag zufällig gelesen, da ich auf der Suche nach Artikel mit Trennungsschmerz bin. Ich bin seit 14 Monaten von Brigitte getrennt. Wir kannten uns 11 Monate. Nach der langen Zeit der Trennung kommt es wieder hoch in mir. Ich möchte am liebsten zu ihr nach Hause fahren un mit ihr über unsere Trennung sprechen. Ich weis, daß sie sehr stur ist und mich nicht anhören würde. Für sie ist es klar – es ist aus.
Ein kleiner Rückblick.
Unsere Trennung verlief wie im Flug.
Donnerstag:19-1930h Nachtmahlessen und ihre Lieblingsserie anschauen. Nach dem Abendessen und dem Film wollte ich mit ihr etwas kuscheln. Auf einmal – bei einer sanften Umarmung – schrie sie mir ins Gesicht: “Du gehst mir so am Oasch”. Ich war so vor dem Kopf gestossen, daß ich nicht mehr richtig denken konnte. Es kam zu keinem Wortwechsel sondern ich nahm meine Sachen und zog aus. Meine Angst war, daß sie mich so wie alle meine Vorgänger vor die Tür setzt. Und so war unsere Partnerschaft um 19.45h zu Ende.
Ich habe versucht mit ihr telefonisch ins Gespräch zu kommen – jedoch sie bleibt stur und unerbittlich. Nach 14 Monaten fehlt sie mir noch immer und ich denke täglich an sie. Ich weis nicht wie lange der Zustand noch andauern wird, abe schön langsam verläßt mich die Kraft. Oft denke ich, daß ich sie unerwartet besuchen soll und mir ihr nocheinmal darüber reden. Ich weis nicht was ich machen soll. Meine Gefühle für sie sind sehr stark.
Ich möchte Dir, Sven, damit sagen, daß Du nicht alleine bist in Deinem Schmerz. Vielleicht geben Dir meine Zeilen etwas Trost. Wenn nicht, denke ich, schaden kanns auch nicht. In diesem Sinne sende ich Dir liebe Grüße aus Wien, Herbert

Schreibe einen Kommentar

Folgende Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>