07. Januar 2007

Einsamkeit

Guten Tag. Eigentlich war es meine Absicht, hier als „registrierter Leser“ zu fungieren, ich nehme jedoch die Einladung zu schreiben hiermit dankend an.

Einsame und schüchterne Zeitgenossen haben die üble Eigenschaft, schon dann in Träumereien zu verfallen, wenn jemand allein verstärktes Interesse an ihnen zeigt, und haben enorme Schwierigkeiten, Signale richtig einzuordnen, wissen nicht, was nun Spaß ist und was Ernst. Einige mehrdeutige Andeutungen, verstärktes Interesse an meiner Person, und schon beginne ich wieder zu träumen — nicht einmal von einer bestimmten Person, gewissermaßen von allen potentiellen Partnerinnen — Während die Vernunftseite diesen Zustand zu unterdrücken versucht. Es tobt ein innerer Kampf zwischen dem Möglichen bzw. Wahrscheinlichen und dem Ideal, was im Geiste völliges Chaos auslöst.

Dieser Kampf äußert sich jedesmal in der gleichen Art und Weise. Zunächst tritt eine Phase des Optimismus ein, in der man sich eine Zukunft mit der gemochten Person vorstellt. Allmählich tritt man über in Sehnsucht, die gemochte Person erscheint so fern wie der Mond, den man anstarrt. Erst nach Stunden kehrt der Sinn für Realität wieder, man erkennt, daß es nicht besonders wahrscheinlich ist, mit der gemochten Person jemals zusammenzukommen. Je nach Laune und anderen Umständen kommt danach in unterschiedlicher Intensität die Phase der Einsamkeit — besonders prädestiniert hierfür die Nachtstunden. Diese Einsamkeit vergleiche ich mit einem Kater, den man nach einer alkoholintensiven Nacht hat, wenngleich ich in der Hinsicht keine Erfahrungen habe. Anstelle des Alkohols fungiert die Verträumtheit, die Auftrieb spendet und ansonsten müde Zeitgenossen für kurze Zeit zu ungewöhnlichem Enthusiasmus bewegt.

06. Januar 2007

Frauen sind gefühlose Monster

Ich habe letztes Jahr eine alte Brieffreundin angeschrieben, da ich ihre Adresse wieder gefunden habe. Es kam sogar Antwort zurück. Wir haben ganz offen gesprochen was wir in den letzten Jahren so getan haben usw.
Sie hatte Probleme mit ihrem damaligen Freund und ich stand ihr mit rat und tat zur seite.
Anscheinend entwickelten sich auf ihrer und auf meiner Seite Gefühle, und sie machte mir halt in Telefonaten und Briefen große Hoffnungen das es was werden könnte. Wir haben beschlossen uns zu treffen und sie besuchte mich über Silvester. Jedoch wirkte sie sehr distanziert was mir schon sehr komisch vorkam. Am Ende habe ich erfahren, das da noch jmd ist der was von ihr will.

Sie sagte mir dann das sie selbst noch Zeit bräuchte da sie mit der Situation überfordert zu seien scheint.
Oki habe ich mir gedacht, wer wäre es vermutlich nicht. Aber im ICQ schrieb sie mir dann, das wohl eine Beziehung in den Sternen liegen würde.
Super… konnte sie mir das nicht ganze 4 Monate eher sagen??? Stattdessen machen wir dem doch Hoffnungen und servieren ihn dann eiskalt ab.

Ich wusste gar nit das man sich so in Menschen täuschen kann…
Jedenfalls bin im Moment zu der Erkenntnis gekommen das manche Frauen gefühllose Monster sind!